Dynamisches DNS mit Duck DNS und Barracuda NextGen Firewall F

Was ist DDNS?

Dynamisches DNS oder DDNS ist eine Technik, um Domains im Domain Name System (DNS) dynamisch zu aktualisieren. Der Zweck ist, dass ein Computer (bspw. ein PC oder ein Router) nach dem Wechsel seiner IP-Adresse automatisch und schnell den dazugehörigen Domaineintrag ändert. So ist der Rechner immer unter demselben Domainnamen erreichbar, auch wenn die aktuelle IP-Adresse für den Nutzer unbekannt ist. Wikipedia

Der populärste Vertreter ist sicherlich Dyn.com (früher auch DynDNS.org), jedoch gibt es das gratis Service schon länger nicht mehr. Darum gibt es auch viele freie Angebote die Versuchen den Platz einzunehmen, eines davon ist Duck DNS. Es verspricht eine einfach Nutzung und hat IPv4 und IPv6 Support. Der unbezahlte Account kann bis zu 5 Domains mit IPs versehen und das über einen einfachen HTTPS Post.

Damit war der Weg bereit für eine Implementierung von Duck DNS auf einer NextGent Firewall F von Barracuda und ich war überrascht wie einfach und schnell sie zu realisieren war.

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pfSense auf alter Barracuda NextGen Firewall Hardware

Vor einigen Wochen wurde pfSense 2.3 veröffentlicht. Neben vielen Features und Änderungen an der Distribution war die bedeutendste ein neues Web-Interface.
Darauf fühl ich mich wohl, damit kann ich arbeiten, schließlich konfiguriert das Auge mit 😉

Für jene die nicht wissen was pfSense ist, hier ein Auszug aus Wikipedia

pfSense ist eine Firewall-Distribution auf der Basis des Betriebssystems FreeBSD und des Paketfilters pf.

Die Distribution ist ein Fork vom mittlerweile eingestellten Projekt m0n0wall und wurde 2004 von Chris Buechler und Scott Ullrich ins Leben gerufen.

Eine Testinstallation als virtuelle Maschine ware ohne Probleme möglich und damit war es Zeit pfSense auf echter Hardware laufen zu lassen. Zufällig stand eine Barracuda NG Firewall F100 herum, die zu diesem Zweck herangezogen werden konnte.

pfSense stellt eine NanoBSD Image zur Verfügung, welches man mit Win32DiskImager oder ähnlichen Tools direkt auf die Compact Flash Karte aufspielen kann. Da diese Option bei dieser Box nicht funktioniert hat, wählte ich die Installation über einen MemoryStick mit Serial Console Output.

Kurzum, 20 Minuten später hatte ich der doch älteren F100 neues Leben eingehaucht und pfSense lief und läuft noch immer einwandfrei.
Eine Änderung habe ich sofort nach der Installation durchgeführt, nämlich die Nutzung einer Ram Disk eingeschalten.

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Internetgateway unter Windows XP entfernen

Windows XP hat die nette Eigenschaft einen so genannten Internetgateway automatisch einzurichten und somit ab und zu (vielleicht sogar öfters) Probleme zu verursachen.

Verursacht wird das meist durch das Verwenden eines Routers der UPnP verwendet. Windows versucht dann die Konfiguration zum Router und Internet automatisch zu konfigurieren. Was beim Nutzen von mehreren Routern mit verschiedenen Einstellungen ja Sinn machen würde. Jedoch funktioniert das ganze nicht so wie es sollte und meist stirbt dadurch die Internetverbindung oder wird einfach verdammt langsam. Vorallem wenn Windows XP meint dies bei einem Router anwenden zu müssen, der eigentlich kein UPnP unterstützt 😉

Entfernen dieses Internetgateway

  • Systemsteuerung
  • Software / “Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen”
  • Netzwerkdienste
  • entfernen des Hakens bei “Internetgateway / Automatische Gatewaysuche” (oder so Ähnlich 😉 )
  • Übernehmen
  • OK

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Ajax Live Search

Wer kennt es nicht – man gibt ein paar Buchstaben in ein Textfeld ein und unter dem Textfeld klappt ein kleines Fenster auf das einem Vorschläge liefert nach was man suchen kann.

Noch schöner ist, wenn man noch genau diese Vorschläge bekommt, für welche man auch wirklich Ergebnisse bekommen kann.

Was braucht man dazu:

Der Artikel von eDevil beschreibt sehr gut wie man vorgehen muss um eine solche Suche aufzubaun und benötigt eigentlich keine weitere Erklärung.

Aufpassen muss man unbedingt wenn man die möglichen Suchwörter direkt aus der Datenbank ausliest.

  • Unbedingt mit LIMIT im SQL Statement arbeiten. Dies bringt für den User zwar nicht alle Möglichkeiten sofort zum Vorschein – erhöht aber die Reaktionszeiten ungemein.
  • DISTINCT sollte man wenn möglich auch im SQL Statement einbauen um nicht doppelte Vorschläge zu bekommen.
  • Wenn man die Anzahl der Suchergebnisse mit LIMIT nicht verringern will, wäre es vielleicht sinnvoll die Suche erst aber zB: dem 3ten eingegeben Zeichen anzufangen.

Beispiel für ein SQL Statement:

SELECT DISTINCT(naam), Id FROM tblName WHERE naam LIKE �??�?�.$_POST[autocomplete].�?�%�?? ORDER BY naam ASC

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Transparente PNGs auch im IE

Viele kennen vielleicht das Problem das Microsoft es bis jetzt nicht geschafft hat den Alpha Kanal, welcher für die Transparenz von Bildern nötig ist, nativ im Internet Explorer zu verankern. Was Microsoft aber gemacht hat, ist einen Style für CSS einzubauen der nur vom Internet Explorer verstanden wird um so eine stufenlose Transparenz zu erreichen.

Microsoft Style – aber was regt man sich auch darüber auf 😉

Wer wissen will wie das ganze zu machen ist sollt sich einfach dieses Seiten ansehen:

AlphaImageLoader Filter

AlphaimageLoader und relative Pfadangaben

Cross-browser semi-transparent backgrounds

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Javascript und AJAX Debugging leicht gemacht

Für alle die sich auf Grund des anhaltenden Hypes mit AJAX bzw. demzufolge auch mehr mit JavaScript beschäftigen stellt sich immer wieder die Frage wie man hier am einfachsten debuggen kann.

Wer Safari für das Testen seiner Websites verwendet hat es etwas schwerer als Firefox-User, aber auch hier gibt es eine Möglichkeit wie uns der Apple Safari Develober FAQ verspricht.

Safari enthält ein eigenes “Debug” Menu welches man jedoch zu allererst mittels

defaults write com.apple.Safari IncludeDebugMenu 1

einschalten muss. Danach erlaubt einem Safari verschieden Infos mittels Javascript in ein Debug Window zu schreiben. Der Befehl um während der Lauftzeit in das Debug Window schreiben zu können lautet:

window.console.log("I think therefore I code!");

Einfach an eine Stelle im JavaScript Code diese oder ähnliche Zeilen einfügen und beim Ausführen wird dann “hoffentlich” die Information dort stehen 😉

Leichter geht das ganze mit Firefox und der Tamper Data Extension die noch viel mehr kann. Diese fängt den Traffic aller Requests und Responses zwischen Client und Server ab. Somit kann man angefangen vom Header bis hin über den gesendeten Body alles auslesen. Was es natürlich erleichtert AJAX Calls zu debuggen.

Weiters kann man POST, GET Variablen, Headers und und und während des Absenden ändern.

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