Cisco macht den Router zum Server

Quelle: iTReseller Online

Cisco öffnet drei Router-Modelle der ISR-Reihe für Fillialanbindungen für die Installation von Drittherstelleranwendungen. Als Hardwarebasis dienen AXP-Module (Application Extension Platform), die im Router installiert werden. Cisco offeriert den Entwicklern Tools mit Schnittstellen zum AXP-Betriebssystem, im Prinzip ein gehärtetes Linux. Es stehen Libraries für C, Python, Perl und Java zur Verfügung. Cisco sieht auf der AXP-Plattform Anwendungen wie Netzwerkmanagement, VoIP, Unified Communications, aber auch andere netzwerkorientierte Anwendungen.
Noch weiter geht Cisco mit der “WAN Optimization Platform” WAAS WAE-674. Diese Appliance dient üblicherweise als “WAN-Beschleuniger” für TCP/IP-basierte Applikationen, stellt nun aber auch “virtuelle Blades” für Drittherstelleranwendungen zur Verfügung, auf denen im Prinzip beliebige Betriebssysteme laufen können. Als Erstes soll im kommenden Sommer Windows Server 2008 für den WAE-Einsatz zertifiziert werden. Die Idee dahinter: Unternehmen können damit ohne Installation zusätzlicher Server in den Filialen entscheiden, ob eine Anwendung zentral betrieben und übers WAN genutzt oder direkt in der Filiale laufen soll.

.NET und Java

Java Net Ofuturezone.ORF.at Hardcore:

“Leuchtfeuer für offene Standards”

Sun Microsystems hat die stufenweise Freigabe der WSIT-Software-Suite und mehrerer Entwicklerprogramme bekannt gegeben, die Microsofts .NET-Framework mit Suns Java Platform verbinden. TOP-Manager von Oracle, IBM, Motorola, RedHat und anderen haben applaudiert.

Auf der 11. JavaOne, der jährlichen Großkonferenz für Java-Entwickler, die am Freitag zu Ende ging, wurde dem Trend zu Open-Source-Software deutlicher Tribut gezollt.

Vor insgesamt 14.000 Teilnehmern aus 65 Ländern verkündete Jonathan Schwartz, der erst im April die Führung von Sun Microsystems übernommen hatten, dass der Quellcode einer ganzen Reihe von Programmen offengelegt werde.

Was mir jedoch persönlich an dem Artikel am meisten gefallen hat war die Ankündigung der Interoperabilität zwischen .NET und Java. Ich bin es selber Leid ewig lange Diskussionen zu führen welches Programmierframework besser sei. Warum ich momentan .NET einsetze und nicht wieder auf Java programmiere oder wenn man mal mit anderen Firmen Daten austauschen will oder Dienste nutzen will sich immer die Frage stellen zu müssen: “In was könnte das wohl programmiert sein und kann ich damit arbeiten?”

Für .Net und Java könnten dieses Frage und Antwort Spiel in gewissen Bereichen bald der Vergangenheit angehören:

.NET und Java

Die wichtigste davon ist Suns “Web Services Interoperability Technology” [WSIT], die das Microsoft.Net Framework mit Suns Java Platform verbindet – die beiden dominierenden Software-Plattformen zur systemübergreifenden Entwicklung von Web-Applikationen zusammenschaltet.

Ich bin ja mal gespannt was uns die Zukunft so bringen wird.

MD5 / SHA1 Hashes erzeugen mit JAVA

Während Florian und ich an unserem Projekt gearbeitet haben, welches in Kürze das Licht der großen WWWelt erblicken wird (also freut euch schon mal), musste ein Lösung her um MD5 bzw. SHA1 Hashes mit Java zu erzeugen. In PHP wie auch im .NET Framework funktionert das mehr oder weniger sehr einfach. Java ist da doch etwas anders und nach einiger Zeit im Netz suchend, habe ich dann doch die nötigen Infos gefunden um die folgende Klasse zusammenzubaun.

Die Klasse übernimmt einen String und liefert den MD5 / SHA1 Hash als String zurück:

// erzeugen eines MD5 Hashes aus einem String
private String getMD5Hash(String password) {  String plainText = password;  MessageDigest mdAlgorithm;  StringBuffer hexString = new StringBuffer();

  try {    mdAlgorithm = MessageDigest.getInstance("MD5");    mdAlgorithm.update(plainText.getBytes());    byte[] digest = mdAlgorithm.digest();

    for (int i = 0; i < digest.length; i++) {      plainText = Integer.toHexString(0xFF & digest[i]);

      if (plainText.length() < 2) {        plainText = "0" + plainText;      }

      hexString.append(plainText);    }  } catch (NoSuchAlgorithmException ex) {    ex.printStackTrace();  }

  return hexString.toString();}

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SQL Injections unter Java abfangen

Das Projekt das Flo und ich gerade in Arbeit haben zeigt uns immer wieder neue Möglichkeiten die uns Java und AJAX bieten. Es werden fast täglich neue Ideen geboren und hinzugefügt und wir freuen uns schon euch allen unsere Arbeit zeigen zu können.

Doch zuerst ein Hoch an Java welches es wie auch das .NET Framework schafft, SQL Injectinos selbst zu handlen, was mir persönlich einiges an Arbeit abnimmt bzw. erspart (nachdem ich den Replacer zuerst händisch geschrieben habe 😉 ). Um euch diese Arbeit zu ersparen hier das Code Sample mit PreparedStatement- welche fast genauso funktionieren wie normale Statement Objekte, jedoch einige Zusatzfeatures bieten.

String query = “INSERT INTO tbl_feed (user_ID, feedurl, feedname) VALUE (? ,?, ?)”;

PreparedStatement pstmt= conn.prepareStatement(query);
pstmt.setString(1, userID);
pstmt.setString(2, feeds[i][1]);
pstmt.setString(3, feeds[i][0]);

pstmt.executeUpdate();

Funktionsweise:
Man verwendet PreparedStatement genauso wie Statement mit einem großen Vorteil, man baut den Query String zusammen und alle dynamisch Werte werden mit einm “?” ersetzt.
Danach kann man jedes “?” mittels setString(position, string) ersetzen und das PreparedStatement Objekt handled das Escapen der nötigen Zeichen selbstständig.